History

2007 - When it all started

01.-08.2007: The name Pyrum Innovations was born and the first meetings with the founders began. This project all started with the encounter of Dipl.-Ing. (FH) Klaus-Peter Schulz, developer of our techonolgy. At the beginning, the founders met at co-founder Michael Kapfs' house. The goal was to found out what chances and risks such a project would raise. After this analysis, we found out that the opportunities were enormous and we decided to create a company.

09.2007: Creation of Pyrum Innovations SAS in France (Pfettisheim). Pyrum SAS has been rapidly supported by the French government and the region Alsace. On September 3rd 2007,  Pascal Klein (CEO), Julien Dossmann (General Director), Michael Kapf and Stephan Adams gave birth to the Pyrum project.

2008 - Graduation and construction of the prototype

01.-07.2008: Pascal Klein and Julien Dossmann were ending their master studies in New York, when the construction of the prototype started. The coordination was made each day by phone. The main activity during this period was the development of the basic and detailed engineering. This part was made by Dipl.-Ing. (FH) Klaus-Peter Schulz and our partner companies. 

07.2008: Pascal Klein and Julien Dossmann came back to Europe after their graduation. During this period, the team was building the prototype in Dillingen/Saar (Germany). This unit has been co-financed by the founders' private founds, the region Alsace, and OSEO. Even if the first prototype was built in Germany, the French institutions decided to help our project. The reason behind the German location was a mostly a cost reduction problem. In fact, Pyrum Innovations had the opportunity to settle down on the production site of one of the founders. 

13.12.2008: Inauguration of the prototype in Dillingen/Saar with the presence of Adrien Zeller, President of the region Alsace.

2009 - The prototype

01.-07.2009: Even though the prototype was finished in 2008, it had some troubles to function in an effective way. During the first semester of 2009, we fixed the problems and were able to operate without any disturbance. 

08.-12.2009: As the machine was then functionning, we had to prove its efficacity through different long and short tests. Once the analytical part was successfully finished, we started to offer thermolysis tests to customers wanting to see if their waste can be effectively recycled.

2010 - The turning point

01.-05.2010: A lot of customers came to visit our plant. Their goal was for us to test their products or waste with our prototype. Most of them were giants from the tyre, bitumen, plastic, or oil industry. Although the results were positive, those partners could not launch huge investment phases because of the economical crisis. However, they were willing to help and follow us until we were able to offer a complete industrial solution. Which was the case one year later. 

06.-12.2010: Decision to build an industrial plant (owned by Pyrum) in order to have a demonstration unit and to protect our customers. We then asked for financing solutions. OSEO, the region Alsace and the European FEDER funds decided to follow us a second time. The Pyrum Innovations team had then to travel a lot to Paris and Bruxelles in order for the financing project to be realized. The positive response came on october 2010. Around 420,000€ were allocated to the Pyrum project by the French government. In order for this amount to be unlocked, we were pleased to bring 450,000€ of new private founds. That is why we decided to sell a few percents of our company shares. After only 2 months, the needed amount has been reached.

2011 - Engineering phase

01.2011: The sale of company shares has been stopped. New employees were hired and a new office opened in Müllheim (Germany). At this time, 4 employees were working for Pyrum Innovations. Around 10 others were working for our partners on the Pyrum project. The goal was to make the basic engineering of the industrial plant that will be owned by Pyrum Innovations (as demonstration unit). 

03.2011: Visit of EU energy commissioner Günther Oettinger at our Dillingen/Saar location. Mr. Oettinger officially gave his support to our project, and our European grant application. This visit has been a real mediatic buzz for Pyrum Innovations.

06.2011: Official grant aggreement from the EU. This financial help had to be allocated to the construction of the first industrial plant. Around 985,000€ were granted to our project by the EACI. However, in order to receive this amount of money, we once again needed to inject 450,000€ of private founds. 

09.2011: The first part of the EU grant is paid to our cooperation partners: Stahlbau Schäfer, Korro Consulting, and Saargummi. Pyrum received its own payment a few days after.

12.2011: After some expertises from PROTERRA, a first report on the possibility of building a plant in Dillingen is written. The city council rapidly gave its agreement for our project to be operated.

[Translate to Englisch:] 2012 - Die Industrieanlage

[Translate to Englisch:] 01.2012: Das Basic-Engineering ist abgeschlossen und es wird mit der Detailplanung und dem Genehmigungsantrag nach 4. BImSchG begonnen. 

02.2012: Der Genehmigungsantrag ist fast fertiggestellt und wird in wenigen Wochen bei den Genehmigungsbehörden eingereicht. Wir hoffen auf eine baldige Bearbeitung und auf einen kurzfristigen Erhalt der Genehmigung.

03.-06.2012: Die letzten Fragen der Behörden konnten beantwortet warden und der Genehmigungsantrag wurde offiziell bei dem LUA eingereicht. Das Detail Engineering konkretisiert sich und die ersten Fundamentpläne inkl. statischer Berechnung können in Auftrag gegeben warden.

10.2012: Die Baugenehmigung sowie die Betriebsgenehmigung durch das LUA wurden erteilt, die Bauarbeiten an der Pfahlgründung beginnen. Aufgrund der Höhe und des Gewichts der Anlage (25 Meter und über 300 Tonnen) würden 4 Pfahle mit einer Tiefe von jeweils 15 Metern und einem Durchmesser von 1 Meter gegossen.

Ende 2012: Aufgrund des milden Winters konnten wir die Fundamentarbeiten für den Hauptturm der Anlage fertigstellen. Die weiteren Fundamente (Rohrbrücke, Kühlsystem etc.) mussten ins Folgejahr verschoben warden.

[Translate to Englisch:] 2013-2014 Bau der 5.000 to Industrianlage

[Translate to Englisch:] 2013: Der Bau der Anlage fing zuerst sehr gut an nur leider kam es relative schnell zu Geldengpässen da das Budget von Anfang an zu knapp bemessen war und leider auch weil die zugesagten Fördermittel immer mit mindestens 3-6 Monaten verspätung ausgezahlt wurden. Dadurch kam es zu mehreren Baustopps um weitere Finanzmittel zu finden und um nochmals einige Plannungsdetails zu überdenken. Aus heutiger sicht (2017) waren diese "Zwangspausen" sogar gut für die Technologie da die Techniker Zeit hatten manches 2-3 Mal zu überdenken und oftmals konnten potentielle Fehler somit im Keim erstickt werden. Ende 2013 sah die Anlage von Aussen fertig aus, Innen fehlte aber noch der gesamte Rohrleitungsbau, die Elektronik und Sensortechnik sowie das Herz der Anlage (Der Pyrum Thermolysereaktor).

2014: war ein Jahr mit vielen Meilensteinen. Wir haben es geschafft den gesamten Rohrleitungsbau, den Reaktor sowie die gesamte Steuertechnik in einen viel zu kleinen Turm zu bauen und das oftmals mit viel Kreativität und Mut zu neuem. In der Endkonsequenz wurden über 550 Sensoren, knapp 250 Pneumatische Ventiele, einige Kilometer an Rohrleitungen mit über 1.200 Schweißnähten und Tanks mit einem Gesamtvolument von über 40.000 Liter in einem Turm verbaut welcher gerade einmal 6 x 6 Meter Grundfläche aufweist. Zusammengefasst war der Bau ein Mammutprojekt welches mehr wie einmal vor dem finanziellen und technoligischen AUS stand. Aber mit viel Mut, Kreativität und Innovation haben wir geschafft was niemand von einer Bande "Jungspünde aus dem Saarland" (FAZ) gedacht hätte, am 24.12.2014 waren die Bauarbeiten abgeschlossen und wir könnten mit der TÜV Abnahme im neuen Jahr beginnen.

[Translate to Englisch:] 2015 - der große Erststart

[Translate to Englisch:] 01.2015 - 06.2015: Die Abnahmen der Pyrum Industrieanlage in Dillingen/Saar waren wie in Deutschland üblich sehr umfangreich und wurden von mehreren Prüforganen und Behörden gleichzeitig durchgeführt. Unter anderem wurde die Pyrum Industrieanlage durch TÜV Süd, GTÜ, DEKRA, LUA, UBA, Feuerwehr und viele andere abgenommen. Wie üblich hat auch jeder Gutachter eine Kleinigkeit gefunden welche wir beheben mussten aber es wurde nichts kritisches gefunden. Somit durften wir nach Fertigstellung der Blitzschutzanlage und der Brandmeldeanlage mit dem Betrieb der Anlage im Juni 2015 beginnen.

06.2015 - 12.2015: Der erste Testlauf folge zügig. Um Gefahren zu umgehen und um Schäden an der Anlage zu vermeiden wurde die Durchsatzleistung nur nach und nach erhört. Der erste Testlauf lief gerade einmal ein paar Stunden mit ca. 10% Leistung. In der zweiten Hälfte 2015 wurden insgesamt 8 Testfahrten von 1-2 Tagen bis zu 2 Woche durchgeführt. Leider mussten wir feststellen das wir nicht über 20-30% Durchsatzleistung gehen konnten da unser Reaktor immer zu schnell auskühlte (an gewissen Stellen). Nach mehrfachen Versuchen diesen Fehler mit kleinen Eingriffen zu beheben entschlossen wir uns im Oktober 2015 dazu einen größeren Umbau der Anlage zu planen welcher den Fehler auf jeden Fall beheben sollte. Die letzten Monate des Jahres wurden mit der Finanzierung und der Planung des Umbaus verbracht. Kurz vor Weihnachten war klar was unternommen werden musste und was es kosten würde. Um auf Nummer sicher zu gehen wurde externe Rechenleistung einer Universität eingekauft um die Wärmeentwicklung des Pyrum Reaktors vor und nach dem Umbau zu simulieren. Einen weiteren Fehler durften wir uns nicht erlauben. 

[Translate to Englisch:] 2016 - Der große Umbau

[Translate to Englisch:] 01.2016 - 05.2016: Nachdem die Planung des großen Reaktor und Steuerungstechnik Umbaus fertig war, wurde ab März 2016 mit dem Umbau begonnen. Die größte Hürde welche es zu überwinden gab waren diebereits sehr beengten Platzverhältnisse in der Anlage welche wir während des Umbaus komplett ausgereizt haben. Im Mai 2016 waren die Umbauarbeiten abgeschlossen und die Abnahme der Umgebauten Anlage durch die Behörden und Gutachter wurde durchgeführt. Durch die Routine der ersten Abnahme im Vorjahr ging dieses Mal alles viel schneller und einfacher. Wir konnten somit bereits im Juni 2016 mit neuen Testläufen beginnen. 

06.2016 - 12.2016: Die Umbauarbeiten an der Industrieanlage zeigten Ihre Früchte und wir waren in der Lage dir Anlage das erste Mal über eine längere Zeit mit über 50% Leistung betreiben zu können. Nachdem nun der Durchsatz erhöhte wurde müssten andere, kleinere Probleme behoben werden welche erst durch einen längeren Betrieb zum vorschein kommen wie z.B. schnell verstopfende Filter. Diese Probleme wurden nach und nach in der zweiten Jahreshälfte mit Kooperationspartnern, Bypassleitungen und neuen Filtern behoben. Zusätzlich sind wir aufgrund der neuen Erfahrungen auf einen anderen Pumpentyp umgestiegen. Parallel zu den technischen Erfolgen konnte die Geschäftsführung von Pyrum einen neuen Investor mit ins Boot hollen. Seit September 2016 zählt nun auch die IBG Köln (Industrie Beteiligungs Gesellschaft) zu den Investoren der Pyrum Gruppe. Das bisher größte Einzelinvestment der Firmengeschichte zu einem Zeitpunkt an dem keine größen Summen mehr für den Bau des Industriewerkes benötigt wurden, ermöglichte uns ganz neue Wege zu gehen und unser Team zu vergrößern.

[Translate to Englisch:] 2017 - Neue investitionen und die ersten Kundenwerke

[Translate to Englisch:] Erste Hälfte 2017: Durch neue Geldmittel wurden folgende Projekte gestartet:

  • Bau einer 15.000 to/Jahr Reifenshredderanlage am Standort Dillingen/Saar
  • Bau einer neuen 250 m³ großen Produktionshalle zum betreiben einer Kohlemahlanlage
  • REACH Zertifizierung der Pyrum Produkte
  • Optimierung der Pyrum Industrieanlage um die Serienfertigung zu vereinfachen
  • Transportoptimierung der Einzelteile einer Pyrum Anlage
  • Neues Logo und eine neue Webpräsenz

Aktuell sind die Genehmigungsanträge für die Neubauten im vollen gange und weitere Optimierungen werden an der Pyrum Industrieanlage in Dillingen entwickelt. Aktuell wird hauptsächlich an neuen Inputstoffen wie CFK und Polystyrol gearbeitet genau so wie an der weiterverarbeitung der Endprodukte des Pyrum Recyclingverfahrens in neuen Produkten. Parallel stehen mehrere Pyrum Kunden in den Startlöchern und warten eigentlich nur noch auf die genehmigung für ihr eigenes Pyrum Werk. Aktuelle Projekte befinden sich in Frankreich (Brivé la Gaillarde, Straßburg), Deutschland (Kaiserslautern und München), Indonesien (Jakarta), Kongo, Süd Afrika, China, Spanien, Süd Amerika und an vielen anderen Orten der Welt. Um dieses gigantische Arbeitsvolumen abarbeiten zu können sucht Pyrum weiterhin neue Mitarbeiter um unser aktuell 20 Mitarbeiter starkes Team zu verstärken.

07.2017: Seit dem 01.07.2017 befindet sich Pyrum in neuen Räumlichkeiten. Wir sind immer noch an der gleichen Adresse anzutreffen (100 Meter neben unserem Industriewerk) jedoch wurde unsere Bürofläche von ca. 150 m³ auf 350 m³ vergrößert. Wir befinden uns nun im 5. OG des Bürogebäudes Dieselstraße 8.